
Philadelphia, 16. bis 20. August 2009: Das Erdbeben in und um L'Aquila hat wieder einmal gezeigt: Hätten Bauherren und Behörden, Architekten und Ingenieure mit adäquaten Konstruktionsmethoden und Materialien gebaut, wären womöglich viel weniger Menschen ums Leben gekommen.
In großen, von Erdbeben gefährdeten Städten wie beispielsweise Tokio ist das erdbebensichere Bauen längst Pflicht. Von grundlegender Bedeutung ist hierbei die Frage, wie sich Stahlkonstruktionen im Fall von seismischen Bewegungen verhalten. Diesem Thema widmet sich vom 16. bis 20. August 2009 die Fachkonferenz STESSA 2009. Die Veranstaltung, die in diesem Jahr zum sechsten Mal, erstmals in Philadelphia/USA, stattfindet, wurde bereits in Temeswar, Kioto, Montreal, Neapel und 2006 in Yokohama abgehalten. Mehr als 150 Wissenschaftler, Architekten und Ingenieure aus 20 Ländern nahmen an der STESSA 2006 in Japan teil.
Im Fokus stehen die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Verhalten von Stahlkonstruktionen bei Erdbeben. Ziel der Konferenz ist es, neue und innovative Ideen zum erdbebensicheren Stahlbau auszuarbeiten und einem breiten Fachpublikum zu vermitteln. Den Rahmen bieten hierzu Vorträge, kleine Fachveranstaltungen und Diskussionsrunden.
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