Vortrag „Schweißverzüge und Eigenspannungen: verstehen, berechnen und beherrschen“

Bei Anwendung der neuen Berechnungsmethode kann das aufwändige Nacharbeiten beim Schweißen großer Bauteile entfallen. (Foto: Pixelio)
Bei Anwendung der neuen Berechnungsmethode kann das aufwändige Nacharbeiten beim Schweißen großer Bauteile entfallen. (Foto: Pixelio)

07.07.09, Bayreuth: Eine neue Methode zur Berechnung von Schweißverzügen und Eigenspannungen bei großformatigen Bauteilen stellt die Neue Materialien Bayreuth GmbH vor. Mit der Berechnungsmethode lässt sich beim Schweißen der meist sehr kosten- und zeitaufwändige Arbeitsgang des Nacharbeitens vermeiden. Denn durch das Schweißen treten im Bauteil Eigenspannungen auf, welche seine Lebensdauer drastisch verkürzen. Die Schweißverzüge verursachen zudem Lageabweichungen. Dies ist vor allem bei Großbauteilen mit meterlangen Schweißnähten problematisch: In der Praxis sind Nacharbeiten durch beispielsweise das Kugelstrahl- oder Flammrichten die Regel. Eine andere Möglichkeit besteht darin, von vorneherein ein Übermaß einzuplanen, das nach dem Fügen wieder abgetragen wird.

Der Vortrag erklärt die neue Berechnungsmethode und erläutert die Faktoren, die zur Entstehung von Schweißverzügen führen. Referent ist Dr.-Ing. Andrey Prihodovsky, stellvertretender Bereichsleiter des Bereichs Simulation/Metalle von Neue Materialien Bayreuth. Sein Spezialgebiet ist die rechnergestützte Entwicklung und Optimierung von Schweißprozessen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Voranmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen finden Sie hier.