
Einige Prognosen und Gebote zum künftigen (Städte)Bauen
von Dr. Robert Kaltenbrunner, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung.
Wenn in jüngster Vergangenheit allerorts von der „Renaissance der Städte“ die Rede ist, dann verbindet sich damit die Hoffnung auf eine Neubewertung von Urbanität, auf die Belebung der Innenstädte und auf eine Wiedergeburt dezidiert städtischer Wohnkultur. Lebendigkeit und Dynamik urbaner Situationen erfreuen sich erneut eines gesellschaftlichen Stellenwerts. Doch wie viel davon messbare Entwicklung ist, und was eher Wunschdenken bleibt, scheint noch nicht ausgemacht.
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Passend zum Thema wurde der Realisierungswettbewerb »Zurück in die Stadt«, auf dem Dach der Kohlenwäsche in der Zeche Zollverein, einem aktuellen Beispiel zum Umgang mit bestehenden Dachstrukturen, im Rahmen einer Pressekonferenz ausgelobt.
»Warum zurück in die Stadt?«, fragte Prof. Kündig, Präsident des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins, der die Auslobung mit einem Vortrag zum Sinn der urbanen Verdichtung der Dachlandschaft einleitete.
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Prof. Daniel Kündig und Andreas Grupe
zum Thema „Zurück in die Stadt“
Wir haben das Jurymitglied Prof. Daniel Kündig und Andreas Grupe, Marketingleiter Xella Deutschland, zu dem Wettbewerb „Zurück in die Stadt“ befragt. Wie ihrer Meinung nach, Konzepte zur Nachverdichtung in Städten aussehen können, welche Qualitäten der Wohnraum Dach bietet und welche Impulse der Wettbewerb „Zurück in die Stadt“ leisten kann, erfahren Sie im MP3 Mitschnitt unserer Interviews mit
Prof. Kündig und
Herrn Grupe.

Noch nicht allzu lange gelten die Dächer mitteleuropäischer Großstädte als idyllisches Refugium, als erstrebenswertes Domizil mit dem Flair des weiten Horizonts. Die steigenden Immobilienpreise in vielen Metropolen und der zunehmende Wunsch nach einem urbanen Lebensstil ganz im Sinne Ludwig Hilbersheimers Idee der vertikalen Stadt – oben wohnen, unten arbeiten – rücken diese Millionen ungenutzter Quadratmeter immer mehr in den Mittelpunkt.
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